+++ Finanzkanzlei Luca Hodecker präsentiert den 1.Linsabauch Cup 2026 +++

Ein Wochenende, das Odenheim bewegte

Odenheim, 28. Februar 2026, 09:00 Uhr.
Mit dem Anpfiff der E-Jugend begann in der Schulsporthalle ein Fußballfest, das weit mehr war als nur eine Reihe von Spielen. Der 1. Linsabauch Cup des FC Odenheim verwandelte die Halle an zwei Tagen in ein Tollhaus aus Jubel, Nervenkitzel und echtem Vereinsgeist. Fünf Turniere, unzählige Tore, lachende Kinder – und ein Wochenende, das in Erinnerung bleiben wird.

Samstagvormittag: E-Jugend zeigt Herz und Leidenschaft
Den Auftakt machten die jungen 2016er der E2 – und sie taten es mit Mut. Gleich im ersten Spiel gegen den FC Mühlhausen setzten sich die Jungs mit 2:1 durch. Lucca R. und Levin M. trafen nach sehenswerten Kombinationen – die Halle bebte zum ersten Mal an diesem Wochenende.
Gegen Elsenz fehlte trotz guter Chancen das Quäntchen Glück (0:1), ehe ein 1:1 gegen den FC Östringen – mit einem starken Treffer von Lennard V. – den Einzug in die Finalrunde sicherte.
Dort wartete mit dem SV Sandhausen ein übermächtiger Gegner (0:7). Auch gegen den SV Tiefenbach (0:1) reichte es trotz Kampf nicht für Punkte. Doch der Stolz überwog: Platz 4, Pokal in der Hand, Erfahrung im Gepäck. Ein lehrreiches Turnier, geprägt von Teamgeist und Zusammenhalt.

Wenig später griff auch die E1 des FC Odenheim beim Linsabauch Cup ins Geschehen ein – und erlebte einen emotionalen Turnierverlauf mit Höhen und Tiefen.
In einer starken Gruppe A geriet das Team zunächst ins Hintertreffen. Gegen den FC Östringen (0:3) und den SV Tiefenbach (0:2) blieb vieles Stückwerk. Der Mut wirkte gehemmt, das Zusammenspiel noch zu zaghaft. Zu oft kämpfte jeder für sich, statt gemeinsam als Einheit aufzutreten.
Doch dann folgte das Spiel gegen den späteren Turniersieger SV Sandhausen – und plötzlich war sie da, die Leidenschaft. Auch wenn das 0:9 deutlich ausfiel, zeigte die Mannschaft ein völlig anderes Gesicht. Es wurde gerannt, geackert, angefeuert. Die Jungs halfen sich gegenseitig, stemmten sich mit Herz gegen die spielerische Überlegenheit des Favoriten und bewiesen echten Charakter.
Am Ende stand Platz vier in der Gruppe – die Finalrunde blieb außer Reichweite. Doch was bleibt, ist mehr als ein Tabellenplatz: die Erkenntnis, dass in dieser Mannschaft viel Potenzial steckt. Wenn sie zusammensteht, miteinander spricht und füreinander kämpft, kann sie über sich hinauswachsen. Ein Turnier, das Spuren hinterlässt – und Hoffnung macht auf alles, was noch kommt

Samstagnachmittag: D-Juniorinnen schreiben Vereinsgeschichte
Ab 14:00 Uhr gehörte das Parkett den D-Juniorinnen. Acht Mannschaften waren gemeldet, kurzfristig sagte ein Team ab – Odenheim sprang mit zwei eigenen Teams ein. Zwei Gruppen à vier Mannschaften, alle Plätze wurden ausgespielt.
Odenheim 1 dominierte die Vorrunde ohne Punktverlust und kassierte lediglich ein Gegentor – ein Statement.
Odenheim 2 kämpfte sich dank eines beeindruckenden 7:0-Kantersiegs gegen Handschuhsheim noch ins Halbfinale.
Dann das emotionale Duell: Odenheim 1 gegen Odenheim 2 – Vereinsfreundinnen wurden zu Gegnerinnen. Odenheim 1 setzte sich durch. Im zweiten Halbfinale entschied der LSV Ladenburg sein Spiel gegen Olympia Neulußheim mit einem Treffer Sekunden vor Schluss – pure Dramatik.
Im Spiel um Platz 3 rang Odenheim 2 Neulußheim nach einem 0:0 im Neunmeterschießen mit 2:0 nieder. Tränen der Erleichterung, Freudensprünge auf der Tribüne.
Das Finale? Eine klare Angelegenheit.
Odenheim 1 besiegte den LSV Ladenburg mit 2:0 – und sicherte sich zum allerersten Mal den Turniersieg beim Linsabauch Cup. Ein historischer Moment für den Mädchenfußball in Odenheim.

*Sonntagmorgen: Bambinis und pures Fußballglück*
Der 1. März begann um 09:00 Uhr mit den Bambinis – und mit strahlenden Gesichtern. Drei Odenheimer Teams mit insgesamt 20 Kindern waren am Start, insgesamt elf Mannschaften verwandelten die Halle in ein quirliges Farbenmeer.

Ergebnisse? Nebensache.
Was zählte, war der Spaß – und davon gab es reichlich. Alles lief reibungslos, überall lachende Kinder. Besonders groß war die Freude über die Capri-Sonnen-Spende, die für leuchtende Augen sorgte.

*Sonntagnachmittag: F-Jugend begeistert die Zuschauer*
Ab 14:00 Uhr traten die F-Junioren (Jahrgang 2018) an, von 16:00 bis 18:00 Uhr folgte der Jahrgang 2017. Die Tribüne war noch einmal gut gefüllt – Eltern, Geschwister, Freunde feuerten lautstark an.
Die Zuschauer sahen mitreißende Spiele auf erstaunlich hohem Niveau. Kombinationen, Traumtore, Jubelstürme.
Die F1 musste kurzfristig umplanen, da eine Mannschaft nicht erschien. Doch das Team blieb flexibel und präsentierte sich als geschlossene Einheit:

F1 Ergebnisse:
- ⁠2:2 gegen TSV Kürnbach
- 3:1 gegen FC Östringen
- 0:5 gegen SV Tiefenbach
- 1:2 gegen TSV Kürnbach

Die F2 zeigte eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den vergangenen Spieltagen. Bessere Organisation, mehr Struktur – und endlich fiel er, der erlösende Treffer, der den „Tor-Fluch“ beendete.

F2 Ergebnisse:
- 0:1 gegen SV Tiefenbach
- 1:1 gegen TSV Rinklingen
- 0:0 gegen FC Östringen
- 0:2 gegen VfB Rauenberg

Zum Abschluss erhielten alle Kinder Pokale – und natürlich Capri-Sonnen. Ein würdiger Ausklang eines gelungenen Nachmittags.

Mehr als nur Fußball
Der 1. Linsabauch Cup war mehr als ein Turnier – er war ein Gemeinschaftsprojekt.
Die Pokale und Medaillen wurden von der Finanzkanzlei Luca Hodecker gespendet, die Capri-Sonnen von Familie Weidemann.
Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Eltern und Geschwistern für ihren unermüdlichen Einsatz.
Heiko Mehl und sein Sohn sorgten als Schiedsrichter für Fairness auf dem Feld.
Und vor allem Franziska Hodecker und ihre Familie unterstützten in nahezu allen organisatorischen Bereichen – von Kaffeemaschinen über Lautsprecheranlage bis hin zur Organisation von helfenden Händen im Hintergrund.

Ein Wochenende, das zusammenschweißte
Zwei Tage, fünf Turniere, 100 Emotionen.
Vom ersten Anpfiff der E-Jugend am Samstagmorgen bis zur letzten Pokalübergabe am Sonntagabend zeigte sich, was Vereinsleben wirklich bedeutet: Leidenschaft, Zusammenhalt und Herz.

Der 1. Linsabauch Cup hat bewiesen – in Odenheim wächst etwas. Und es hat gerade erst begonnen.