Bei unserem Verein sind derzeit zwei Schiedsrichter gemeldet: Steffen ´Rudl` Rudolf und Benjamin ´Ben` Lehr.

Hier möchten wir Steffen ´Rudl` Rudolf vorstellen: 

Alter: 36
Beruf: selbständiger Versicherungskaufmann
Schiedsrichter seit: 2007
Hobbys: Fußball, Reisen, Schiedsrichter
Lieblingsverein(e): Karlsruher SC, FC Odenheim

„Rudl, was hat dich dazu gebracht, Schiedsrichter zu werden?“
2006 war ich Jugendtrainer. Dort haben immer „ältere“ Schiedsrichter die Spiele geleitet und ich habe oftmals deren Entscheidungen kritisiert. Ein Schiedsrichter sprach mich an und meinte, ich solle es doch erst einmal besser machen. Das war für mich dann der Ansporn den Schiedsrichterschein zu machen.

„In welchen Spielklassen pfeifst du?“
Pfeifen darf ich bis zur Kreisliga. Als Schiedsrichterassistent bin ich bis zur Verbandsliga aktiv.

„Wieviele Spiele leitest du im Jahr?“
50.

„Was reizt dich bei dieser wichtigen Aufgabe? Was gefällt dir?“
Schiedsrichter zu sein bedeutet Verantwortung zu haben und schnelle und teilweise auch schwierige Entscheidungen zu treffen. Zudem ist man nicht nur in seinem eigenen Fußballkreis unterwegs und lernt immer wieder neue Leute kennen und auch schätzen. 

„Hast du ein Schiri-Vorbild?“
Nein.

„Hast du schon mal unliebsame Erfahrungen bei der Spielleitung gemacht?“
Nein, zum Glück nicht.

„Was kann man deiner Ansicht nach verbessern? Was muss sich ändern?“
Die Schiedsrichter werden oftmals als Sündenböcke hingestellt und erhalten meist keine Rückendeckung durch die Verbände. Zudem finde ich, wird viel zu wenig für diesen wirklich tollen Sport geworben und man erhält zu wenig Wertschätzung. Aufgrund des akuten Schiedsrichtermangels muss hier ein Umdenken stattfinden.

„Welche Tipps kannst du dem Schiri-Nachwuchs geben?“
So viel Spiele wie möglich pfeifen und zudem bei erfahrenen Schiedsrichtern an der Linie mitgehen.